Hinweis: Wir agieren bewusst parteipolitisch neutral. Der Wald ist unverzichtbar für alle!

ACHTUNG: Wir agieren bewusst parteipolitisch neutral. Der Wald ist unverzichtbar für uns alle!
Waldschutz ist Klimaschutz, Waldschutz ist Artenschutz, Waldschutz ist Trinkwasserschutz!

UNFASSBAR!

Hessens größtes zusammenhängendes Waldgebiet soll zum Wind-Industriegebiet werden.

Gemeint ist der Reinhardswald, der auch als „Schatzhaus der europäischen Wälder“ oder „Grimms Märchenwald“ bekannt ist.

Insgesamt sind 7 sogenannte Vorrangflächen mit zusammen etwa 2000 Hektar (= 20 Millionen m²) im tausendjährigen Reinhardswald für die Bebauung mit Windanlagen ausgewiesen worden. Der massive Widerstand der betroffenen Bürger wird von der Landesregierung ignoriert. Die Natur Aller fällt der Profitgier Einzelner zum Opfer.

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Vor kurzem wurde der Bau gerichtlich (vorübergehend) gestoppt.

Auch auf weiteren Flächen im Reinhardswald wird bereits geplant: 10 Anlagen sollen auf KS26 entstehen, 9 weitere auf KS14 (s. Karte unten).

Und das wäre erst der Anfang: Drei Flächen stehen darüber hinaus zur Verfügung. Insgesamt könnten 50 oder mehr dieser gigantischen Windanlagen im Reinhardswald gebaut werden.

Aktuelle Neuigkeiten

DAS PROBLEM

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Natur-Zerstörung

Der Reinhardswald beherbergt eine große Artenvielfalt. Geschützte Vögel, Fledermäuse und Millionen von Insekten werden durch die rotierenden Windradflügel zerfetzt. Waldflächen werden hektarweise gerodet, verdichtet, das Grundwasser gefährdet – ein intaktes Ökosystem dauerhaft zerstört.

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Macht & Geld

Der Reinhardswald ist in Landes-Besitz. Dadurch haben die direkt betroffenen Gemeinden und Bürger keine Möglichkeit einzugreifen und z.B. Bürgerbegehren zu starten. Zehntausende Proteststimmen werden vom zuständigen Land Hessen bis heute ignoriert, das hohe fünfstellige Pachteinnahmen pro Jahr/Anlage erhält.

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Greenwashing

Windkraft im Wald ist in vielen anderen Bundesländern verboten. Im hessischen Reinhardswald missbraucht man immer noch den Klimaschutz als Rechtfertigung für den Bau von Windanlagen. Es handelt sich dabei jedoch in erster Linie um ein Wirtschaftsprojekt. Der umweltbewusste Bürger wird in die Irre geführt.

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Dramatische Folgen

Sobald ein geschlossenes Waldgebiet wie der Reinhardswald erstmalig industriell genutzt wurde, gilt es als vorgeschädigt. Es verliert somit seinen besonderen Schutzstatus. Weitere Eingriffe, z.B. Schneisen für Hochspannungsleitungen und sonstige Maßnahmen, werden dadurch automatisch ermöglicht.

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Schwachwind

Alle ausgewiesenen Flächen sind Schwachwind-Gebiete. Diese Gebiete werden paradoxerweise besonders hoch subventioniert. Und nur deshalb sollen dort derart gigantische Windanlagen gebaut werden. Der Energieertrag der Windräder bleibt dennoch zweifelhaft – der Preis ist umso höher.

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Tourismus-Killer

Das Oberwesertal ist eine ohnehin schon strukturschwache Region, die auf den Tourismus angewiesen ist. Nun wird sie auch ihrer letzten Ressource beraubt: der fast unberührten Natur. Die riesigen Windräder zerstören das einzigartige Landschafts-Panorama und die Zukunfts- perspektive einer ganzen Gegend.

WALDSCHUTZ IST KLIMASCHUTZ | WALDSCHUTZ IST ARTENSCHUTZ | WALDSCHUTZ IST TRINKWASSERSCHUTZ

WALDSCHUTZ IST KLIMASCHUTZ!
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WALDSCHUTZ IST TRINKWASSERSCHUTZ!

Prominente Unterstützer

Neben tausenden, aktiven Waldschützerinnen und Waldschützern, setzen sich auch viele bekannte Persönlichkeiten für die Rettung des Reinhardswalds ein, z.B.:

Dramatische Ausmasse

0
Kilometer Straßenbau

…sind mindestens notwendig, um nur die ersten 18 Anlagen bauen zu können. Diese Straßen sind in Kurven bis zu 17,50 m breit, müssen schwerlastfähig verdichtet werden und sind über den gesamten Betriebszeitraum bewuchsfrei zu halten.

0
Meter Höhe

…misst eine einzelne Großwindanlage und ist somit 84 Meter höher als der Kölner Dom, sowie 41 Meter höher als der Maintower. Schon die Gondel befindet sich auf einer Höhe von 166 Metern.

0
Meter Durchmesser

…hat der Rotor einer Windanlage. Er überstreicht eine Fläche von 17660 m² – Gigantisch und so bisher noch nicht im Einsatz. (Typ Vestas V150 5,6 MW).

0
Lastwagen-Fahrten

…sind allein für die ersten 20 Fundamente, Kräne und Anlagenteile
notwendig (= hin und zurück). Rodungen, Zuwegungen, Ausweich- und Ablageflächen erfordern viele tausend weitere Fahrten im Wald.

Windige Behauptungen

Folgende Behauptungen und Fake-News werden immer wieder aufgestellt, um von der Zerstörung durch Windindustrie im Reinhardswald abzulenken und Naturschutz zu diskreditieren. Höchste Zeit, sie aus der Welt zu schaffen. (Draufklicken)

Falsch: "Windindustrie im Reinhardswald ist harmlos, da nur kleine Teile / 0,07 % des Waldes bebaut werden."

Der Reinhardswald ist ein empfindliches Ökosystem, in dem sich jegliche Eingriffe weit über die Grenzen der Bauflächen hinweg auswirken. Unzerschnittene Wälder wie der Reinhardswald können nur im Ganzen ihre wichtigen Funktionen aufrecht erhalten kann. Die geplanten Wind-Industriegebiete werden diese Funktionen massiv stören, da sie den Wald mit breiten Zuwegungen, Straßen und bewuchsfrei zu haltenden Wartungsfächen zerstückeln. Last- und Schwerlastfahrten und Beton-Fundamente werden die wertvollen, wasserspeichernden Waldböden auf Jahrzehnte verdichten und versiegeln, wodurch das Ökosystem fragmentiert wird und z.B. Austrocknung weiter begünstigt wird. Im Brandfall können die schwer bis unmöglich zu löschenden Anlagen zudem katastrophale Schäden in Wald und Grundwasser anrichten.

Die gigantischen Rotoren der Windanlagen werden darüber hinaus zur tödlichen Gefahr für zahlreiche Vögel, Fledermäuse und Insekten – darunter auch geschützte Arten. Die Emissionen der Bauarbeiten und hunderttausenden LKW-Touren (keine Übertreibung) werden den Wald vollends zum Industriegebiet machen.

Der Reinhardswald ist Hessens (noch) größtes zusammenhängendes Waldgebiet und daher ein einzigartiger Hotspot für die Biodiversität. Er steht in seiner jetzigen Form ganz klar vor seiner Zerstörung, sollte er mit min. 18 Großwindanlagen plus Zuwegungen industrialisiert werden.

Quelle: Stern, FNP

Falsch: "Die Bauflächen sind ökologisch wertlos, da sie auf Schadflächen geplant wurden."

Das Wind-Industriegebiet im Reinhardswald wurde im gesunden Wald geplant, noch lange bevor viele der Schadflächen entstanden sind.

Doch wertlose Waldflächen gibt es jedoch ohnehin nicht. Jeder Quadratmeter Wald ist wertvoll und für das Klima unverzichtbar. Dazu zählt auch Waldboden, der ein eigenes Ökosystem darstellt, selbst wenn dort vorübergehend keine Bäume stehen. Windwurfflächen und Borkenkäferflächen bedürfen eines besonderen Schutzes. Diese Flächen müssen zur Selbstaussaat vorbereitet oder behutsam und vor allem nachhaltig wieder aufgeforstet werden, um dem Wald bei der zukunftsfähigen Regeneration zu helfen.

Selbst die bisherige, forstwirtschaftliche Nutzung des Reinhardswalds, z.B. Monokulturen, kann man nicht im Geringsten mit der Errichtung eines Wind-Industriegebiets und Anlagen dieser Dimension vergleichen. Die Folgen und Zerstörung einer Industrialisierung, z.B. auf das Ökosystem und das Grundwasser, würden sich viel langfristiger auswirken, als konventionelle Forstwirtschaft – und das in einem ohnehin schon angeschlagenen Wald.

Bereits geschädigten Waldflächen mit noch mehr Zerstörung zu begegnen, hier ausgerechnet zu betonieren, zu verdichten, zu versiegeln, ist absurd. Es schafft neben dem Verlust von Naturraum und metertief geschädigtem Waldboden weitere Angriffspunkte im Wald, was noch mehr Probleme wie z.B. Windwurf nach sich zieht. Dazu erwärmen sich die unbeschatteten und frei zu haltenden Offenflächen um jede Anlage deutlich, wodurch weitere Bäume (besonders in den Randbereichen) vertrocknen.

Quelle: HNA, Stern, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Falsch: "Engagement für den Schutz des Reinhardswalds ist rechts oder von rechts unterwandert."

Wir als Rettet den Reinhardswald bzw. Pro Märchenland e.V. sowie das Aktionsbündnis Märchenland agieren bewusst parteipolitisch neutral und distanzieren uns ausdrücklich von jeglicher Form von Extremismus, insbesondere von rechtem Gedankengut, von der AfD und Gruppierungen wie dem Reichsbürgertum.

Leider haben Falschmeldungen und Übertreibungen wie „Der Reinhardswald wird abgeholzt“, „Abholzung des Urwaldes“ etc. immer wieder für Verwirrung gesorgt. Dies schadet allen anderen Unterstützern, die sich für den Reinhardswald einsetzen, da auch sie schnell für solche Falschmeldungen verantwortlich gemacht werden.

Wir bleiben bei den Fakten – denn diese sind alarmierend genug! Dadurch, dass das Thema von Trittbrettfahrern für eigene politische Zwecke missbraucht wurde, ist die Gefahr für den Reinhardswald nicht weniger akut.

Distanzierung in der Taz

Falsch: "Da mehr Vögel durch Autos und Fensterscheiben sterben, ist Windindustrie im Reinhardswald für Vögel harmlos."

Diese Aussage ist der Versuch einer Ablenkung (#Whataboutism) und verwechselt Qualität mit Quantität. Jeder Vogeltod ist ein Problem, doch für eine gefährdete Art kann schon der Verlust einzelner, weniger Individuen ausreichen, um die Population nachhaltig zu schwächen oder gar auszulöschen.

Entscheidend ist daher viel mehr, in welchem Bereich Wind-Industrieanlagen errichtet werden und welche Arten dabei gefährdet werden. Der Reinhardswald ist Lebensraum für verschiedene, gefährdete Vogel-, Fledermaus- und Tierarten, z.B. den Schwarzstorch. Daher ist der Standort ungeeignet.

Quelle: GEO, Wildnis in Deutschland

Falsch: "Alle wollen Windkraft, aber nicht vor ihrer Haustür (St. Florians Prinzip)."

Schon lange ist der Reinhardswald keine lokale Angelegenheit mehr: Menschen aus ganz Deutschland setzen sich für den Reinhardswald ein und schätzen ihn als Naturparadies, Ausflugs- und Urlaubsdestination. Im Vordergrund des Engagements steht daher der Schutz eines einzigartigen, artenreichen Ökosystems. Der Naturpark Reinhardswald umfasst zahlreiche Schutzgebiete. U.a. gibt es 18 Naturschutzgebiete, 11 Flora-Fauna-Habitate (FFH-Gebiete) und einige Landschaftsschutzgebiete. Insgesamt machen die Schutzgebiete 40% der Fläche im Naturpark Reinhardswald aus, darunter weit bekannte Urwald- und Naturwaldflächen.

Immer mehr rückt das skandalöse Projekt auch in den Fokus von Naturschutzverbänden und Medien. Es muss publik werden, dass im Falle des Reinhardswalds die das Konzept des Klimaschutzes zum Vorteil von Windindustrie und Landeskassen missbraucht wird.

Falsch: "Die Naturschutzgebiete des Reinhardswaldes bleiben unversehrt."

Die Naturschutzgebiete inklusive der „Urwälder“ des Reinhardswalds werden von den Wind-Industriegebieten zum Teil in Mitleidenschaft gezogen. Diese wertvollen Bereiche werden zwar nicht unmittelbar bebaut, liegen jedoch teilweise in unmittelbarer Nähe der Bauflächen oder grenzen direkt an manche der Vorrangflächen an, die für noch mehr Wind-Industrieanlagen ausgewiesen wurden.

Sie sind der Lebensraum für störungsanfällige, zum Teil gefährdete Arten. Vögel, Fledermäuse und Insekten, die die Grenzen dieser Gebiete wohl kaum kennen, würden durch die Baustellen und die spätere Bewegung der Rotoren vertrieben oder sogar getötet werden. Auch der Lebensraum der Arten am Boden wird durch die gigantischen Anlagen, Fundamente und Zuwegungen zerstückelt sowie durch den dauerhaften Lärm bei Bau und Betrieb der benachbarten Industriegebiete extrem beeinträchtigt.

Quelle: Geo, Stern, Wildnis in Deutschland

Falsch: "Kommunale und regionale Akteure sind vorbildlich eingebunden worden."

In Wahrheit haben sich 7 angrenzende Gemeinden (damit die deutliche Mehrheit der umliegenden Kommunen) offiziell gegen den Bau von Wind-Industrieanlagen, stattdessen für den Schutz des Reinhardswaldes, ausgesprochen. Diese Städte und Gemeinden umfassen etwa 60 000 Bürger, was im Oberwesertal eine große Bevölkerungszahl ist. Leider wird diese Ablehnung jedoch vom zuständigen Land Hessen seit Jahren ignoriert. Das Land fürchtet offensichtlich um seine Einnahmen aus den Verpachtung des Waldes, die pro Jahr in mehrfacher Millionenhöhe lägen. Auch die Resolution der Bürgermeister dieser Anlieger-Kommunen ist trotz mehrfachen Versuche nicht von der Landesregierung entgegen genommen worden. Nicht einmal ein Termin zur Vorstellung wurde den Bürgermeistern gewährt.

Regionale Unterstützung findet das aktuelle Windanlagen-Projekt für die ersten 18 Anlagen auf 2 der 7 Flächen lediglich bei den Investoren, ein paar verbleibenden Kommunen, die fast alle in weiter Entfernung zu den von ihnen beplanten Flächen im Reinhardswald liegen und natürlich bei den Energieversorgern EAM Natur, Stadtwerkeunion Kassel und Stadtwerke Eschwege, sowie dem privaten Windanlagenunternehmer Ralf Paschold aus Grebenstein, die den Wind-Strom aus dem geschändeten Reinhardswald später als grünen „Öko-Strom“ vertreiben wollen.

Quelle: Frankfurter Rundschau, Süddeutsche, Hessisch-Niedersächsische Allgemeine

Falsch: "Ausgleichsmaßnahmen ersetzen die verlorenen Waldflächen."

Generell können Ausgleichsflächen die Artenvielfalt und Einzigartigkeit des Reinhardswalds nicht ersetzen. Man kann einen 1000-jährigen Wald mitsamt seiner Bewohner und seiner gewachsenen Struktur nicht einfach aufreißen, verpflanzen und andernorts „neu bauen“.

Abgesehen davon belaufen sich die Ausgleichsflächen im aktuellen Wind-Industrieprojekt der Windpark Reinhardswald GmbH & Co. KG auf nur 2,56 ha. Mehr Flächen konnten nicht gefunden werden. Der Rest wird über eine “Walderhaltungsabgabe” abgegolten. Fest steht: Eine ohnehin wirtschaftlich schwache Region würde nun auch ihr letztes Alleinstellungsmerkmal verlieren – die nahezu unberührte Natur.

Verwendung
der
Spenden

Verteilung der Ausgaben bisher.

Klage
0%
Infoveranstaltungen und -material
0%
Öffentlichkeitsarbeit und Anzeigen
0%
Anwalts- und Beratungskosten
0%

UNTERNEHMEN UND VEREINE

Neben privaten Spenden, nehmen wir auch die Unterstützung von Unternehmen und Vereinen dankbar entgegen. Wir freuen uns über die breite, regionale aber auch über die bundesweite Unterstützung für den Reinhardswald!

Cargo direkt GmbH & Co KG, Kassel

Landhotel zum Anker GbR, Lippoldsberg

Sallwey GmbH, Reinhardshagen

Walter Meyer Facharzt für Allgemeinmedizin, Lippoldsberg

Wohnmobilstellplatz Weser, Lippoldsberg

Martin Loeber GmbH & Co. KG 

Mascot GmbH, Lippoldsberg

Redler Service GmbH, Oberweser

Metal Crew, Reinhardshagen e.V.

manQ e.K., Hofgeismar

Elektro Ewers GmbH & Co. KG, Hofgeismar

Über den Reinhardswald

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